Der Border-Collie

Geschichte und Herkunft

Bereits um 800 nahmen die Wikinger aus dem damaligen Britannien Hirtenhunde mit in ihre Heimat. Im England des 15. und 16. Jahrhunderts spezialisierte man sich damals aufgrund der großen Schaf- und Ziegenherden auf Hütehunde, die harte Arbeit verrichten konnten, sich nicht durch Jagen abhalten ließen und die dem rauen Klima gewachsen waren. Erstmalig beschrieb der Leibarzt der Queen – John Caius – im Jahre 1570 die Arbeitsweise des heutigen Border-Collies.

 

Der Farmer Adam Telfer besaß ebenfalls Herden, die von Hunden beaufsichtigt wurden. Er zog 1893 einen Wurf, unter welchem sich auch der Rüde Old Hemp befand. Adam Telfer erkannte die herausragenden Eigenschaften dieses Hundes und förderte sie derart, daß Old Hemp mit einem Jahr sein erstes Turnier gewann.Obwohl Old Hemp nur acht Jahre alt wurde, zeugte er ca 400 Nachkommen.Old Hemp gilt als Urvater der Border Collies.

  Old Hemp

 

Die englische Hundezüchtervereinigung „International Sheep Dog Society“, die es seit 1906 gibt, legt ihren Schwerpunkt bis heute weniger auf das Aussehen denn mehr auf die Arbeitsqualität der Tiere, so dass es auch keinen Hunderasse standard gibt. Die Fédération Cynologique Internationale – die FCI – erkennt den Border-Collie seit 1976 an. Bei uns wurde diese Hunderasse erstmalig 1978 ins Zuchtbuch des Clubs für Britische Hütehunde eingetragen. Gruppe 1, Sektion 1 mit der Standard Nr. 297

Seinen Namen – der erst seit 1910 benutzt wird – erhielt der Border-Collie aufgrund seiner Hütetätigkeit im Grenzland (Broder Line) zwischen England und Schottland.

 

Der Körperbau ist harmonisch, mehr lang als hoch (bis 56 cm), bei arbeitenden Hunden sehr muskulös, für Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer besonders gut geeignet. Drei Fellvarianten sind laut FCI bzw.UCI anerkannt; kurzhaarig, mäßig lang und stockhaarig, dichtes Haarkleid mit dichter Unterwolle und mittlerer Textur, bei mäßig langem Haarkleid gute Mähne am Hals und Fahne an der Rute; Gesicht und Ohren sowie Vorder- und Hinterläufe ab Sprunggelenk sollten glatt sein.

Viele Farben sind erlaubt, wobei weiß nie vorherrschen sollte; z. B. folgende Farben: Schwarz-weiß, Rot, Blau, Blue-merle, Red-merle, Schwarz-weiß gemottelt, Zobelfarben, Australian red, Lilac. Bei allen Farben kann auch „Tan“ (heller Braunton) in Form von Abzeichen hinzukommen.

Der Kopf ist breit mit ausgeprägter Stop, Nase schwarz, braun, schiefer je nach Hundefarbe, Fang mäßig kurz und kräftig mit vollständigem Scherengebiss.

Die Augen sind breit voneinander angesetzt, mittlere Größe, oval, braun, außer bei Blue-Merles, bei denen ein oder beide Augen teilweise oder ganz blau sein dürfen. Die mittelgroßen Ohren stehen aufrecht oder nach vorne gekippt.

Die Rute ist mäßig lang, aber mindestens bis zum Sprunggelenk, gut behaart, tief angesetzt, nie über den Rücken getragen.

 

Zur Sozialisierung des Hundes ist es sehr zu empfehlen, bereits im Welpenalter ständigen Kontakt mit anderen Tieren und Artgenossen sowie Kindern zu gewährleisten, da der Hund es sonst verlernt, wie er sich bei einer Begegnung mit fremden Arten bzw. Artgenossen zu verhalten hat.

d.h. zu spielen, sich unterzuordnen, sich einzuordnen oder sich überzuordnen, sich zu wehren oder ihren "Biss" zu kontrollieren.

Die Abgabe unsere Welpen erfolgt frühestens nach 8 Wochen selbstverständlich sind diese dann Tierärztlich untersucht mehrfach entwurmt, geimpft, gechipt, haben den EU-Heimtierpass und verfügen über eine Ahnentafel vom D.P.S.G.C e.V außerdem erhält jeder Welpe ein kleines Starterpacket.